Die im städtebaulichen Planungsgebiet der Siezenheimer
Kreuzung in Salzburg-Maxglan gelegene Niederlassung der Siemens
AG Österreich war Gegenstand eines zweistufigen Wettbewerbs
im Jahre 1993. Dabei wurde der vorliegende Entwurf für
den Umbau und die Erweiterung des bestehenden Siemens-Bürogebäudes
von der Wettbewerbsjury zur Realisierung empfohlen.
Das bestehende Hauptgebäude der Niederlassung Salzburg
wird derart erweitert, daß es in einen neuen, vergrößerten
einheitlichen und klar umrissenen Zentralbau integriert wird.
Dabei wird die vorderste Flucht des Bestandes zur lnnsbrucker
Bundesstraße, sowie diejenige zum Glanbach, aufgenommen,
so daß sich in der Erweiterung des Gebäudes die städtische
Straßenkante der Innsbrucker Bundesstraße schließt
Entsprechend wird die bestehende Attika-Höhe übernommen
und fortgeführt.
Die eingangsseitige Fassade wird im Erdgeschoß als gläserner
Sockel eingeschossig vorgeschoben, so daß sich eine dem
Vorgarten und der Vorfahrt maßstabsgerechte Höhenentwicklung
des Zentralbaues ergibt. An der Bindergasse wird eine, um ein
Stockwerk niedrigere Bebauung projektiert, welche bereits an
der Ostseite des Zentralbaues beginnt und damit die Anbindung
zum Riegel des Gebäudes parallel zur Bindergasse bildet.
Das Gebäudeensemble entsteht in präziser Klarheit
und widerspiegelt die Souveränität einer großteilig
strukturierten Einfachheit, wie sie der Firma Siemens entspricht.