Ziel des architektonischen Konzeptes ist die funktionelle Umstrukturierung von Altbauten und die Zusammenfügung von neuen Gebäuden in dem vorhandenen Areal eines Industriegebietes in der Piräusstraße, für die Deckung des baulichen Bedarfes der Hochschule für bildende Künste in Athen. Das hier vorgestellte Projekt nimmt auf die bestehende industrielle Architektur Bedacht und durch Adaptierung derer werden Lehrkanzeln, Institute, Werkstätten usw. neu konzipiert.
Die neuen Erweiterungsbauten, durch zeitgemäße architektonische Form und Technik interpretiert, nehmen ein großzügiges Auditorium, die Bibliothek, Mensa und Verwaltung auf.
Proportionen und Gebäudehöhe der Neubauten sind der schon vorhandenen historischen Bausubstanz angepaßt und bilden miteinander eine Symbiose von Alt und Neu. Ein weiteres Ziel ist der neue Gebäudekomplex der Hochschule, auch als kulturelles Zentrum für übergeordnete Aktivitäten, wie Theater, Konzerte und Ausstellungen, gedacht.